Damit ein Windpark wirtschaftlich betrieben werden kann, braucht es genügend und möglichst regelmässigen Wind. Deshalb werden die Windverhältnisse an den Standorten Krinau und Laad während rund 18 Monaten gemessen.
Die Windmessungen ergänzen bereits vorhandene Winddaten und sind ein wichtiger Bestandteil der Standortprüfung. Sie zeigen, ob die Voraussetzungen für die Nutzung der Windenergie erfüllt sind.
Was wird gemessen?
Am Windmessmast werden verschiedene Daten erfasst:
- Windgeschwindigkeit
- Windrichtung
- Temperatur
- Luftfeuchtigkeit
- Luftdruck
- Fledermausaktivitäten
Diese Informationen helfen dabei, die Eignung des Standorts zu beurteilen und mögliche Schutzmassnahmen für Natur und Umwelt zu planen.
Warum sind die Messungen wichtig?
Moderne Windenergieanlagen können bereits bei schwachem Wind Strom produzieren. Für einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb sind jedoch die durchschnittlichen Windverhältnisse über viele Jahre entscheidend.
Die vor Ort gemessenen Daten werden deshalb mit langjährigen Wetterdaten und Erfahrungen aus anderen Windenergieprojekten verglichen. So entsteht ein zuverlässiges Bild des zu erwartenden Energieertrags.
Wie geht es danach weiter?
Nach Abschluss der Messungen erstellen unabhängige Fachpersonen ein Wind- und Energieertragsgutachten. Dieses zeigt auf, ob der Standort für die Nutzung der Windenergie geeignet ist.
Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Entscheidung über die weiteren Projektschritte.